Stahl Blankenburg - Abteilung Tischtennis
Stahl Blankenburg - Abteilung Tischtennis
© SG Stahl Blankenburg 1948 e.V. - Abteilung Tischtennis 2017
Chronik bis 1989
1948
Wie alles begann  Nur wenige Wochen nach der Gründung der Betriebsportgemeinschaft Stahl wurde im Jahre 1948 die Sektion Tischtennis gebildet. Die Initiatoren waren Sportfreunde wie Georg Dicke, Sektionsleiter von 1949 bis 1951, Karl- Heinz Dieck(†), Sektionsleiter von 1951 bis 1954, Horst Führmann(†), Günter Nachtgall(†), Gerhard Bötticher(†), Adolf Liehmann und andere. Unter den schweren Bedingungen der Nachkriegsjahre war die Materialfrage eines der größten Probleme, um Tischtennis spielen zu können. In der Turnhalle der heutigen Heinrich-Heine-Oberschule wurde zunächst an selbstgebauten Platten, oft mit selbstgebauten Schlägern und geflickten Bällen, eifrig trainiert und an Wettkämpfen teilgenommen. Wärmflaschengummi oder Billardtischstoff zum Bekleben des Schlägers waren zu dieser Zeit gefragte Materialien. Trotzdem wurde damals schon der Grundstein dafür gelegt, dass die Blankenburger Tischtennissportler über Jahrzehnte das Spielniveau des Bezirkes Magdeburg mitbestimmten und über die Bezirksgrenzen hinaus einen guten Ruf hatten.
Bezirksmeister 1960-Aufstieg in die DDR-Liga v.l.: Heinz Krebs (†), Hans-Georg Lange, Dieter Knappe(†), Kurt Feige, Heinz Dietrich, Dieter Hartmann
1960
Bereits im Jahr 1960 schaffte die 1. Herrenmannschaft als Mannschaftsbezirksmeister den Sprung in die damalige Verbandsliga und spielte seitdem, bis auf eine einjährige Unterbrechung im Spieljahr 1964/65, immer in der zweithöchsten Spielklasse des DTTV der DDR. Als DDR-Liga- Staffelsieger der Jahre 1978/79 und 1979/80 wurde zweimal nur knapp der Aufstieg zur Oberliga verpasst. Die Spielstärke des Blankenburger Tischtennissports wird auch durch nennenswerte Einzelergebnisse dokumentiert. So wurde Dieter Knappe(†) 1956 DDR- Jugendmeister, er vertrat die DDR bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft 1959 in Dortmund. Dieter Hartmann wurde 1960 DDR-Vizemeister im Jugend- Doppel. Nach Fertigstellung der Kultur- und Sporthalle „15. Jahrestag" erhielten auch die Tischtennisspieler mit dieser Sportstätte ideale Wettkampfbedingungen. An zehn Tischen wurden Training und Wettkämpfe durchgeführt. Diese guten Bedingungen führten unter anderem dazu, dass sich die Anzahl der Mitglieder der Sektion Tischtennis vervielfachte und sich die Zahl der Wettkampfmannschaften verdoppelte. Gleichzeitig entwickelte die Sektion große Initiativen bei bedeutenden internationalen und nationalen Tischtennisveranstaltungen, um den zahlreichen Blankenburger Freunden dieses Sportes beste Tischtenniskost zu bieten. So wurden mit Unterstützung der gesellschaftlichen Kräfte des Territoriums unter anderem ein Internationales Werner-Seelenbinder-Gedenkturnier, die 25. DDR-Einzelmeisterschaften, ein DDR Ranglistenturnier, eine FDGB-Pokal-Endrunde und zahlreiche zentrale Veranstaltungen im Nachwuchsbereich durchgeführt. Doch nicht nur auf dem Gebiet des Leistungssports hatte die Sektion Tischtennis in ihrer mehr als 50-jährigen Geschichte gute Ergebnisse aufzuweisen. Entsprechend der Bedeutung des Tischtennissports als beliebte Volkssportart, wurden viele Volkssportturniere organisiert sowie Betriebs- und Abteilungssportfeste unterstützt. Für die Verdienste der Sektion bei der Entwicklung des Tischtennissports wurde sie 1981 als „Vorbildliche Sektion des DTTV der DDR" ausgezeichnet. Der Titel „Vorbildliche Sektion der BSG Stahl" wurde dreimal errungen. Mit bedeutenden Einzelauszeichnungen für Verdienste bei der Entwicklung des Tischtennissports in der DDR konnten geehrt werden: - Walter Kolle(†) mit der Friedrich-Ludwig-Jahn-Medaille der DDR - Peter Ullmann mit der Ehrenplakette und der Ehrennadel in Gold des DTTV der DDR und mit der Ehrennadel des DTSB der DDR in Gold - Dieter Knappe(†) und Heinz Krebs(†) mit der Ehrennadel des DTTV der DDR in Gold. Weitere Sportfreunde konnten mit der Ehrennadel des DTSB der DDR und des DTTV der DDR in Silber und Bronze ausgezeichnet werden. Tischtennis-Nachwuchs Auf Grund der über viele Jahre zu verzeichnenden Stagnation in der Nachwuchsarbeit der Sektion Tischtennis, besonders im Hinblick auf den notwendigen Nachwuchs für die DDR-Liga-Mannschaft, wurde die Nachwuchsarbeit von der Sektionsleistung in den achtziger Jahren zum Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt. Um so erfreulicher, dass nun auch nennenswerte Erfolge in der Nachwuchsarbeit zu verzeichnen waren und Blankenburger Tischtennisspieler seit Jahren wieder in den Siegerlisten des Bezirkes erschienen. So konnten bei den Bezirkseinzelmeisterschaften 1986 und 1987 und bei der Bezirksspartakiade 1986 insgesamt 11 Gold-, 5 Silber- und 5 Bronzemedaillen von Nachwuchsspielern für die Stahl-Farben erkämpft werden. Den Hauptanteil an diesen Erfolgen im Kinderbereich hatten die Geschwister Daniel und Anja Heimann sowie Anett Seibt. Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit galt besonders den Übungsleitern Manfred Heimann, Walter Kolle(†) und Peter Ullmann. Diese drei Sportfreunde konnten auch als „Vorbildlicher Übungsleiter des DTSB" ausgezeichnet werden.
ab 1990 ab 1990
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